Obst, Ernährung, Chemie

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Ausgeglichene, abwechslungsreiche Nahrung: dies besser lassen dies besser tun

Der besondere Tip
  Blumen und Blüten   für Salate und Suppen


Garen und Zubereiten
   ||  
und exotische Früchteaktuellesalte Gemüsessorten

Ausgeglichene, abwechslungsreiche Nahrung ist besser als Functional Food, Nahrungsergänzungspillen, Fast Food,
pro und contra functional food

Es gab eine Zeit als die Buttererzeugung für die Versorgung der Industriearbeiter in Deutschland nicht mehr ausreichte.

Aber genügend pflanzliche Öle waren vorhanden, als Brotaufstrich waren diese jedoch ungeeigent.

Deshalb erfand man die Ölhärtung und damit die Margarine. Dieses »Kunst«produkt durfte nicht als Butter verkauft werden. Zur Kontrolle einer Verfälschung musste der Margarine Stärke zugesetzt werden, die man durch eine einfache Reaktion mit Jod-Jodkalium nachweisen konnte.

Soweit, wie es mir vor 40 Jahren der Chemielehrer erklärt hat.

Heute gibt es eine Menge solcher Produkte, die die Natur nicht kennt, die aber Basis der täglichen Ernährung von Menschen in den »Industrie«staaten sind.
Und vieles ist wohl durchdacht: Jodionen im Kochsalz: gegen Struma und so etwas, Fluorid im Kochsalz zum Härten des Zahnschmelz, Vitamincocktail in der „RAMA“ um den Grundbedarf zu decken.

Vitamine und Mineralstoffe sind lebensnotwendig. Üblicher Zusatz: Vitamin A, C und E und Selen zugesetzt. Fluor und Jod durch Spezial-Kochsalz.

Die genannten Vitamine wirken antioxidativ und bauen damit Radikale ab, die im Zellstoffwechsel schädigend wirken. Selen hat eine vorbeugende Wirkung bei Krebs- und Herzerkrankungen.

Vitamin A (als Provitamin), Vitamin C und E in Obstsäften (ACE-Drinks), in Wellness-Drinks und in Frühstücksceralien. In der Margarine.

Vitamin E ist bei üblicher Nahrung unterversorgt. Selen als Spurenelement ist dagegen bei Normalkost ausreichend. Eine Speicherung von Vitaminen gibt es im Körper nicht.

Möhren, gelbe Paprika, Broccoli für Vitamin A. Obst: ! Kiwi, ! Zitrusfrüchte für Vitamin C. Selen enthalten in Fisch, Fleisch, Eiern, Linsen, Spargel.

Lactobacillus acidophilus, Lactobacilus casei, Bifidusbakterien überstehen die Magensäure und gelangen in den Darm. Probiotische Nahrungsmittel

Positiver Einfluss auf die Darmflora, Verbesserung der Verdauung. Stärkung des Immunsystems

Joghurt, Quark, Milchdrinks, Müsli

Tägliche Zufuhr ist erforderlin und durch die Werbung werden die etwas teueren Produkte in den Markt gebracht.

Kefir, Naturjoghurts, Sauerkraut, gesäuerte Milchprodukte

Der Anteil von ungesättigen Fettsäuren -vorwiegend als pflanzlichen Fetten/ Ölen- verbessert den Cholesterinspiegel, der wiederum auf die Blutgefäße wirkt. Die Omaga-3-Fettsäuren spielen wohl eine besondere Rolle dabei.

Die positive Wirkung auf die Bluttfettwerte und die Gefäße beugt Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor.

Brot und Brötchen, Nudeln, Eiprodukte, Säfte

Nun ja

Seefisch: Makrelen, Lachs, Hering, pflanzliche Öle: Leinöl.

Die natürlichen Inhaltsstoffe von Obst und Gemüse: Aroma – Duft – Farbe. In dieser Funktion sind sie Schutzstoffe der Pflanze gegen Insekten, Schädlinge und regulieren deren Wachstum.

Beugen Krebs vor. Stärken das Immunsystem. Senken den Cholesterinspiegel.

In Deutschland als Pflanzensterine in Margarine.

Eigentlich ist die Wirkung besser im natürlichen Produkt.

Ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung! Es gibt eine Vielfalt von Obsten und Gemüsen …

Sie regulieren die Verdauung und dienen der Darmflora als Zusatznahrung. Präbiotische Zusatzstoffe: Oligofruktose, Inulin, Gelatine.

Diese geben Fettersatz bei Light-Produkten und wirken so positiv auf das Cholesterin, sind an sich verdauungsfördernd und bieten Krebsschutz.

Cornflakes und Müsli, Joghurt

Es kann zu Blähungen führen, ausreichend Trinkflüssigkeit baut einer Verstopfung vor.

Obst, Gemüse, Kartoffeln, Getreideprodukte (Brot! Soja) enthalten ausreichend Ballaststoffe. Wenn nötig enthalten Chocoree, Bananen, Topinambur auch Inulin. Inulin ist in der Stärkeindustrie ein Vorprodukt der Fructose (Fruchtzucker). Milchzucker wirkt postiv auf Darmbakterien.

  nach oben  

Überall lauern die freien Radikale: jene negativen Umwelteinflüsse – die die Zellen schädigen können weil diese „freien Radikale“ zuwenige Elektronen in ihrem Molekülverband haben.

Klauen sie jetzt einer Zelle des Lebewesens ein Elektron kann das hochkomplexe System der Chemie des Lebens – der Proteine, DNAs, was weiß ich alles – gestört werden. Passiert es zu oft: Krebs, Immunssystem gestört, Lebensqualität gestört, Krankheitsempfindlichleit erhöht, Schädlinge (von Viren, Bakterien bis zu Zecken) können stärker als am gesunden Körper wirken.

Au wei ja … … … … …

Im Normalfall kann sich der Körper wehren, denn im Laufe der Evolution des lebens auf der Erde haben sich Schutzmechanismen des lebenden Organismus herausgebildet.

Nur wenn zuviel negative Faktoren auftreten:
wie bei allen Lebewesen – so auch beim Menschen – Raucher und Schadstoffe der Luft, ungesunde Lebensweise, zuviel Sonneneinstrahlung auf die Haut, Allergene …
DANN wirkt der negative Einfluss und die „krankmachende“ tendenz nimmt überhand.
  Was kan man tun?  
1) negative Einflüsse begrenzen
2) durch Ernährung gegensteuern

   a)Vitamin C
      in Kiwi, Zitronen, Beeren

   b)Vitamin E
      in Pflanzenölen, Nüssen, Weizenkeim

   c)Selen
      in Fisch, Fleisch, Nüssen, Vollkorn

   d)Zink
      in Milch, Eiern, Kartoffeln

   e)Carotinoide
      in roten Obst und Gemüse

   f)Flavonoide
      in gelben Obst und Gemüse

Interessante Artikel zitieren

Rösten/ Backen das FÜR und WIDER: Melanoidine und Acrylamid

BfR unterbreitet Vorschläge für Höchstmengen in Nahrungsergänzungsmitteln und angereicherten Lebensmitteln
20.01.2005 – ACE-Säfte in zahlreichen Geschmacksrichtungen, Multivitaminbrausetabletten, Omega-3-Brot oder Kombinationspräparate aus Mineralstoffen und Vitaminen: Nahrungsergänzungs- und funktionelle Lebensmittel
… (26.01.2005)

Ernährungsbedingte Krankheiten nehmen zu!: Übergewicht, Herz-Kreislauf, Krebs. Zunahme der Kosten hierfür um ein Drittel. Der Volkswirtschaft entstehen Kosten, die die Lebensmittelindustrie gerne als >Einnahme< verzeichnen möchte.

die Lebensmittelindustrie bietet functional food, die sollen:
Cholesterin senken, Immunschwäche vorbeugen, Herzinfarktrisiko senken, Diabetes vorbeugen und
insgesamt das Wohlbefinden verbessern!

IDEAL

Joghurts mit Milchsäurebakterien, Müsli mit Fruchtzuckern als Ballaststoffen, Brot mit Omega-3-Fettsäuren, magarine mit Pflanzenstereolen, die Cholesterin senken, Fruchtsäfte mit Antioxydans-Vitaminen. Vermeidung von Brustkrebs und Osteoporose durch Phytoöstrogene aus Soja. Anti-Aging-Bier das Bluthochdruck vermeidet. Algen die essentielle Aminosäuren liefern, Flavonoide gegen arteriosklerose, Bluthochdruck und Krebs.

1999 ein Marktanteil von 1% und 2010 wohl 20%.

Technologisch Probleme: Lagerung der Zusatzstoffe, Einarbeitung in das geeignete Lebensmittel, Erhitzung bei der Brotherstellung, unzerstört durch die Speisröhre, Aufnahme im Darm. Möglichkeiten: Eiweiß und Kohlehydrate zur Verkapselung der Wirkstoffe, …

Problem der Lebensmittelkonzerne: in der EU darf keine „krankheitsbezogene“ Werbung erfolgen: „Margarine gegen Krebs“

Problem der zweiten Art: Früher gaben die Ernährungswissenschaften der Industrie die Ziele vor. Heute werden die technologischen Möglichkeiten zur „Umsatzsteigerung“ eingesetzt udn die Ernährungswissenschaften erklären sodann, warum das marktreife Produkt vom Bürger benötigt wird.

Grunds�tzlich kann jedes Lebensmittel eine Allergie ausl�sen. Verantwortlich hierf�r sind Proteine und Glykoproteine (Allergene), die f�r den Gesunden unsch�dlich sind und von Natur aus in nahezu allen Lebensmitteln vorkommen.

W�hrend beim gesunden Menschen die k�rperfremden Proteine und Glykoproteine in Lebensmitteln keine Reaktion des K�rpers ausl�sen, kommt es beim Allergiker beim Kontakt von Immunsystem und Allergen zu einer heftigen Reaktion des Immunsystems, verbunden mit einer erh�hten Aussch�ttung von Histamin.

Mit Schlagzeilen wie „gef�hrliche �pfel – wenn Essen krank macht“, „kleine Ursache gro�e Wirkung“, „versteckte Allergene im Lebensmittel“, „potenziell gef�hrliche Zutaten in Lebensmitteln“ oder „von Unvertr�glichkeitsreaktionen bis zum anaphylaktischen Schock“ haben die Allergene die Medien fest im Griff – aber auch viele Verbraucher. Etwa ein bis drei Prozent der erwachsenen Bev�lkerung leiden hierzulande unter einer Nahrungsmittelallergie, im S�uglings- und Kleinkindalter liegt der prozentuale Anteil noch etwas h�her.

angereicherte Lebensmittel

Einsatz – Wirkung – Nutzen

functional food

Kr�uter“garten“ am Fenster:

Allergene

Fünfmal täglich

Vitamine und Mineralstoffe

Milchsäurebakterien

ungesättigte Fettsäuren

sekundäre Pflanzenstoffe

Ballaststoffe

Es dürfen auch mal Südfrüchte sein – exotische Früchte

Nahrungsergänzungsstoffe:

warum?

Wirkung

Einsatz

Sinn

Alternative

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Sinn

Alternative

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Bewertung

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Ist functional food nötig

ABER was nötig ist!!

Nutzen und Risiken von Vitaminen und Mineralstoffen in Lebensmitteln neu bewertet

Alte Sorten = Geschmack und Sonderheit

Obst ist besser als Nahrungsergänzungsstoffe
Radikale und Antioxidantien
  • Äpfel, Tomaten, Aprikosen   …  .
  • Melonen, Tomaten, Paprika, Peperoni, Gurken:  Carotinoide, Phenolsäuren, Flavonoide  
  • Knoblauch, Zwiebeln, Porree, Schnittlauch, Meerretich:   sulfidische Verbindungen  

    ABER auch: Spargel, Rucola, Kohl, Kresse

  • Bananen:   Carotinoide, Flavonoide, Phytosterine  
  • Kopfsalat, Endivien, Romanasalate:   Carotinoide, Phenolsäuren, Flavonoide  
  • Erdbeeren, Himbeeren, Bimm-Beeren und andere Beeren:   Vitamin C, Phenolsäuren, Flavonoide  
  • Brokkoli, Spinat:   Folsäure  
  • Kiwi, Papaya:   Vitamin C, Phenolsäuren, Flavonoide  
  • Zitrus-Früchte:   Orangen, Zitronen, Pampelmusen: Vitamin C, Flavonoide  
  • Kohl: Wirsing, Rotkohl, Rosenkohl:   Glucosinolate  
  • Auberginen:   Anthocyanine, Carotinoide, Flavonoide, Phenolsäuren  
  • Beim Bio-Kartoffelzüchter die besondere Kartoffel bestellen:
    Kartoffelvielfalt

    Der Deutsche verzehrt im Mittel 72 kg Kartoffeln im Jahr.
  • Blue-Mountain-Kaffee
  • Basilikum
  • Thymian
  • Rosmarin
  • Melisse
  1. Carotinoide: krebsvorbeugend
  2. Flavonoide: krebsvorbeugend
  3. Phenolsäuren: krebsvorbeugend
  4. Anthocyane: schützen Herz und Kreislauf
  5. Sulfidische Verbindungen: beugen Magen-, Dickdarmkrebs vor, fördern die Verdauung, schützen vor Cholesterin in den Arterien.
  6. Phytosterine: wirken gegen hohen Cholesterinspiegel, stärken Blutgefäße und Abwehrkräfte.
  7. Vitamin C: schützt Herz und Kreislauf und vor Krebs
  8. Folsäure: beugt Herz- und Kreislaufschäden vor, ist wichtig für ungeborene Kinder
  9. Glucosinolate: beugen Krebs vor, beeinflussen den Cholesterinspiegel, begünstigen den Blutzuckerspiegel
  10. Spurenelemente
  11. Mineralstoffe
  12. Vitamin D
  13. Jod: nötig für die kleinen Helfer, etwa in der Schilddrüse.
  14. Eisen: ganz wichtig als Bestandteil des Hämoglobins
  15. Selen: hilft der Abwehr von krebsfördernden Radikalen
  16. Fluor: stärkt den Zahnschmelz, härtet ihn
  17. Kupfer: freilich für den Stoffwechsel als Spurenelement unersätzlich. Aber in der Creme ist es nicht.
FruchtBild
Link (falls aktiv)
VitamineMineralstoffeund auchABER auch
 B1  B2 B-Gruppe  C  Fe  Zn   K  Ca   P 
AnanasB1B2BxCFeCaBromelain
(entzündungshemmend)
 viel Fruchtsäure 
Granatapfel(Ca)P
Kaki(B1)(B2)(Fe)! β-Carotin
Physalis
Kap-Stachelbeere
B1B2CFeNicotinamid
Karambole
Sternfrucht
B1B2CFeKCarotinoide +
Nicotinamid
Litschi(B1)(B2)! C !(Fe)K
MangoB1B2C!Fe!K!! β-Carotin + Folsäure
PapayaB1B2C!! β-Carotin +
Nicotinamid +
Enzym Papain (Fleischzart)
Passionsfrucht
Maracuja
B2#!!!!Nicotinamid
Jackfrucht
Cherimoya
Durianfrucht
Guave!B1!!B2!Bx!!###!! Vitamin A
Pitahaya
Pepino
Birnenmelone
KumquatC
Kiwano
und vieles mehr

IDW: 23.08.05  nein!