Die bunte Seite: Kultur-Projekte und Kultur-Themen

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Das Internet-Archiv deutschsprachiger jüdischer Zeitschriften ist von der UNESCO in das digitale Weltkulturerbe aufgenommen worden. Die Judaica-Abteilung der Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt stellt dazu ihr umfangreiches Archiv zur Verfügung. Online verfügbar sind rund 405.000 Seiten von 26 Zeitschriften, die über einen längeren Zeitraum erschienen sind. Bisher wurde etwa eine Million Mal auf das Angebot zugegriffen, wobei der Anteil der Zugriffe aus dem Ausland, haupsächlich aus den USA, bei einem Drittel lag.

Meldung   heise 23.07.2003 20:17

Besucher der Online-Präsenz des Harry Ransom Humanities Research Center der University of Texas in Austin haben nun Gelegenheit, in digitalen Faksimiles der orignalen Gutenberg-Bibel zu blättern. Dafür hat das Center sämtliche Seiten digitalisiert und in Übersichten, aber auch vergrößerten Detailansichten dargestellt. Das Harry Ransom Center kam 1978 in den Besitz der Gutenberg-Bibel, deren Wert auf 20 Millionen US-Dollar geschätzt wird.

Das texanische Exemplar sei bis ins 18. Jahrhundert in süddeutschen Klöstern in Gebrauch gewesen. Das Besondere an ihr seien Randnotizen und andere Anmerkungen von Mönchen. Sie hoben ausgiebig Textstellen hervor und korrigierten manche, so heißt es aus dem Ransom Center. Daher sei die texanische Ausgabe äußerst interessant. Demnächst soll auch eine CD-ROM mit Faksimiles in höherer Auflösung erscheinen.

Die texanische Website ist nicht die erste, auf der eine digitalisierte Version der Gutenberg-Bibel zur Ansicht gebracht wird. Die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen nahm im Jahre 2000 das 600. Geburtsjahr Johannes Gutenbergs zum Anlass, sein Druckwerk im Internet und auf CD-ROM zugänglich zu machen. Daneben gibt es unter anderem Angebote der japanischen Universität Keio und der British Library in London.

Gutenberg und seine Mitarbeiter druckten in den 50er Jahren des 15. Jahrhunderts etwa 180 dieser 42zeiligen Bibel-Ausgabe, 150 auf Papier, 30 auf Pergament. Heute existieren weltweit noch 48 Exemplare, zwei davon im Besitz des Gutenberg-Museums zu Mainz, der Wirkstätte des „schwarzen Künstlers“. (anw/c’t)

Meldung   heise vom 24.07.2003 12:26

Als zentrale Anlaufstelle für wissenschaftliche Literatur und Online-Fachinformationen haben jetzt 37 Bibliotheken, Forschungsinstitute und Fachinformationszentren ein fächerübergreifendes Internet-Portal eingerichtet. Unter dem Kunstnamen vascoda, der Assoziationen zu dem portugiesischen Seefahrer und Entdecker Vasco da Gama (1469 bis 1524) weckt, soll es Anfang August zur internationalen Bibliothekskonferenz IFLA den Betrieb aufnehmen.

Vascoda bündelt die in Deutschland mit öffentlichen Mitteln aufgebauten Informationsdienstleistungen der Wissenschaft unter einem gemeinsamen Internet-Zugang mit einer einfach zu handhabenden Suchmaschine. Die Benutzung ist unentgeltlich, auch wird ein Großteil der Informationen, die sämtlich aus geprüften Quellen stammen, kostenlos zu beziehen sein. Daneben sind aber ebenso Angebote von Verlagen und kommerziellen Datenbanken kostenpflichtig verfügbar. Die Abrechnung erfolgt in diesen Fällen über die Registrierungs- und Zugangsmechanismen der jeweiligen Anbieter.

An dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Wissenschaftsportal sind unter anderem 23 Virtuelle Fachbibliotheken — wie MathGuide und ViFaPhys –, die vier großen Informationsverbünde EconDoc (Wirtschaft), GetInfo (Naturwissenschaft und Technik), infoconnex (Pädagogik, Sozialwissenschaften, Psychologie) und Medizin sowie die Elektronische Zeitschriftenbibliothek (EZB) an der Universitätsbibliothek Regensburg beteiligt. (Richard Sietmann) / (jk/c’t)

Meldung vom 27.11.2003 18:16

„Uns wird in alten Geschichten an Wunderbarem viel erzählt“ — so klingt, ins Neuhochdeutsche übersetzt, die erste Zeile des Nibelungenliedes. Wer den sprachlichen Reiz der mittelhochdeutschen Fassung aus dem 13. Jahrhundert nachvollziehen möchte, hat dazu nun Gelegenheit, denn das mittelalterliche Epos ist nun erstmals komplett ins Internet gestellt worden. Die Badische Landesbibliothek in Karlsruhe hat dafür die Handschrift C des Heldenepos um Siegfried, Kriemhild und Hagen digitalisiert. Auf der Homepage der Landesbibliothek sind seit heute die 2400 Strophen auf 380 Internet-Seiten nachzulesen. Auch Hörproben des in neugotischer Schrift verfassten Textes werden angeboten.

Die Farbabbildungen der einzelnen Seiten der Handschrift werden in jeweils drei Varianten zur Verfügung gestellt. Ein Bild im JPG-Format mit einer Größe von etwa 9 KByte ist in die Web-Seiten integriert. Durch Anklicken erhält man eine JPG-Abbildung mit einer Größe von etwa 80 KByte. Daneben ist auch eine Darstellung im PDF-Format mit rund 160 KByte möglich. Außerdem gibt es zwei Transkriptionen sowie eine Übertragung ins Neuhochdeutsche nachzulesen.

„Die verhältnismäßig große Zahl der heute noch erhaltenen Handschriften zum Nibelungenlied bezeugt, daß sich diese Dichtung in der Zeit um 1200 und in den nachfolgenden Jahrhunderten großer Beliebtheit erfreut haben muss“, erfährt man auf der Homepage. Im 16. Jahrhundert sei das Nibelungenlied fast vollständig in Vergessenheit geraten. Die neuzeitliche Rezeption setzte erst wieder im Jahre 1755 ein.

Die heute noch erhaltenen Handschriften und Handschriftenfragmente zum Nibelungenlied weichen in der Textgestalt oft erheblich voneinander ab. Die einzelnen Handschriften lassen sich in zwei größere Klassen einteilen, die in der Forschung nach den drei Haupthandschriften als *A/B-Fassung beziehungsweise als *C-Fassung bezeichnet werden. Die *C-Fassung wird dabei heute als eine jüngere Bearbeitung des Nibelungenliedes angesehen.

Die drei Haupthandschriften, die in der Ausstellung Uns ist in alten Mären … Das Nibelungenlied und seine Welt erstmalig an einem Ort zu sehen sind, werden heute in München (Handschrift A), St. Gallen (Handschrift B) und in Karlsruhe (Handschrift C) aufbewahrt. Das Online-Projekt gehört zu den Vorbereitungen der großen Nibelungenlied-Ausstellung des Badischen Landesmuseums und der Landesbibliothek. Die Schau wird am 13. Dezember eröffnet und dauert bis zum 14. März 2004.

Urheberrecht soll „digitale Revolution für alle“ ermöglichen

Online-Archive: Der Kampf mit dem Copyright

Mehrere Projekte wollen das Wissen der Welt im Internet archivieren. Sie stehen angesichts der Datenmassen vor technischen und wirtschaftlichen Herausforderungen — und rechtlichen

Die Zahlen wirken beängstigend groß: Im Jahr 2002 produzierte die Menschheit laut einer Studie auf Papier, Film, magnetischen und optischen Speichermedien rund fünf Exabyte neue Daten. Seit 1999, dem Zeitpunkt der ersten Erhebung für die Studie, wuchs das Volumen gespeicherter Informationen um jährlich 30 Prozent. Dennoch versuchen mehrere Projekte, das Wissen der Menschheit im Internet abrufbar zu machen.
http://www.archive.org/web/web.php

Mona Lisas Lächeln entlarvt

Links zu Kultur und Kunst im Net

Online-Archiv jüdischer Zeitschriften wird Weltkulturerbe

LINKS und Berichte

Die texanische Gutenberg-Bibel im Netz

Grundstein zur „Digitalen Bibliothek Deutschland“

Nibelungenlied erstmals komplett im Internet

Urheberrecht

Links zu „Willy Moese“

  • Johann Sebastian Bach digital

    Zur Fortsetzung der Restaurierung und Digitalisierung von Originalhandschriften des Komponisten Johann Sebastian Bach (1685-1750) bekommt das Bach-Archiv Leipzig Unterstützung
    von der Zeit-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius.
    Hauptsächlich handelt es sich dabei um 44 Originalstimmensätze von Bachs zweitem Leipziger Kantatenzyklus, dem so genannten Choralkantatenjahrgang von 1724-25, weitere Autographen Bachs und seiner Familie sowie Handschriften, Musikdrucke und Bücher des 16. bis 18. Jahrhunderts.
  • Das Nibelungenlied im Netz (Badische Landesbibliothek)
  • Die Werke von Immanuel Kant
  • Einstein Papers Project at the California Institute of Technology in Pasadena
  • Das Gutenberg Projekt
    Durch das Portal mit der skurrilen Bezeichnung Gaga (Gemeinsam an Gutenberg arbeiten) soll das Buch-Projekt Gutenberg in kürzerer Zeit mehr freie Inhalte anbieten können. Mithelfen kann dabei jeder mit einem Internet-Anschluss, der lesen kann.

    Die Idee der Gegenlese-Gemeinschaft ist indes nicht neu: Bereits seit etwa zwei Jahren existiert ein vergleichbares englischsprachiges Portal mit Namen Project Gutenberg’s distributed Proofreaders (pgdp). Mit Hilfe dieses Portals wurden der englischen Gutenberg-Bibliothek insgesamt bereits 5979 Bücher hinzugefügt.

    Project Gutenberg Online Book Catalog

  • Wolfgang Amadeus Mozart wurde am 27. Januar 1756 in Salzburg geboren. Der 250. Geburtstag wurde vielerorts zum Anlass genommen, 2006 als „Mozart-Jahr“ zu begehen.
    „Verzeichnis aller meiner Werke“ von Wolfgang Amadeus Mozart aus den Jahren 1784 bis 1791
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/68272
  • Libiri Vox: literarische Vorlagen, die public domain sind, werden von Freiwilligen aufgesprochen. Bei LibriVox stellt man die erhaltenen MP3-Audio-Kapitel zu Büchern zusammen und veröffentlicht sie per Web-Archiv.
  • Riesiges Oxford-Wörterbuch geht online
    Das monumentale Oxford English Dictionary steht solventen Lesern nun auch im Internet zur Verfügung.

    Die Online-Ausgabe des weltberühmten einsprachigen Wörterbuchs umfasst den Inhalt der zwanzig Bände der „2nd Edition“. Günstiger wird der Zugriff auf das Standardwerk dadurch nicht: Mit 550 US-$ plus Steuern kostet ein Jahr Online-Zugriff mehr als die CD-ROM des Werks,
    die vom Hersteller Oxford University Press für 250 englische Pfund (rund 800 Mark) plus Steuern verkauft wird und bei deutschen Anbietern meist 869 Mark kostet. Allerdings werden die Daten der Online-Version jedes Vierteljahr aktualisiert.
    Das Oxford English Dictionary bietet 60 Millionen Wörter, die fast eine Dreiviertel Million Begriffe mit Hilfe von mehr als 2,4 Millionen Zitaten beschreiben, die bis ins sechste Jahrhundert zurückreichen. Dieses Werk stellt das historische Wörterbuch schlechthin dar,
    ein nationales Unterfangen ähnlich dem deutschen Grimmschen Wörterbuch, nur bei weitem angenehmer im Gebrauch, weil einheitlich aktuell.

    Lexikon: WWWebster

  • Der Lauf der Dinge

    von Peter Fischli und David Weiss:
    In einer Lagerhalle wurde mit verschiedenen Gegenständen ein labiles Gebäude aufgebaut, linear, 20-30 Meter lang. Wird dies in Bewegung gesetzt, läuft eine Kettenreaktion ab. Feuer, Wasser, Schwerkraft und Chemie bestimmen den Lauf der Gegenstände, der Dinge.
    So entstand eine Erzählung über Ursache und Wirkung, Mechanismen und Artistik, Unwahrscheinlichkeit und Präzision.

    CH 1987 16 mm, Farbe, 30 min – Originalversion: Ohne Dialog (für Trailer mit QuickTime nötig)
  • Das Projekt Virtuelles Antikenmuseum Göttingen
      (VIAMUS)  ,
    das das Archaeologische Institut der Georg-August-Universitaet realisiert hat erschliesst online die Bestaende der Goettinger Gipsabguss-Sammlung, einer der weltweit groessten Sammlungen massgetreuer Reproduktionen antiker Skulpturen.
  • Das „British Museum“ zeigt eine Sonderschau „Mummy: the inside story “

    In einem 112 Plätze umfassenden „immersiven Theater“ kann der Besucher auf der Leinwand mit Hilfe einer Polarisationsbrille im wahrsten Sinne des Wortes durch die Mumie fliegen.
    Star der Show ist die rund 3000 Jahre alte Mumie des Priesters Nesperennub, die sich seit 1899 im Museum befindet.

    heise: 01.07.2004 12:30

  • Fünf Millionen Bilder
    aus dem 2. Weltkrieg online.

    Einzigartiges Bildmaterial der Royal Air Force aus dem Zweiten Weltkrieg
    bietet ab heute die Website
    www.evidenceincamera.co.uk
         

    Heise: 19.01.2004
    .
  • Jüdische Presse
    hierzu Heise-Bericht
  • Größtes deutsches Online-Archiv zu jüdischem Leben jüdische Presse.de
  • Sammlungen des Louvre mit den verschiedenen Sälen (site officiel du musée du Louvre
  • Hier die französische Sammlung der neuen Kunst im Centre Pompidou
  • Neues im Virtuellen Markenmuseum
  • Euro-Münzen in Beschreibung und Bild
  • Digitales Beethoven-Haus
    [] Digitales Beethoven-Haus ist online
    online: Im digitalen Archiv werden mehr als 5000 Kopien historischer Dokumente präsentiert.
  • Top Ten der Suchbegriffe
    2005: Yahoo
    „Routenplaner“ führt im dritten Jahr in Folge die Top 10 der Suchbegriffe vor „Chat“, „Erotik“, „Telefonbuch“ und „Wetter“ an. Die Top-Nachricht 2005 sichert sich Papst Benedikt, gefolgt von Rudolf Moshammer, dem Irak und der Bundestagswahl. Die gefragtesten internationalen Stars sind Robbie Williams und Paris Hilton. Beide liegen jedoch hinter der Deutschen Sarah Connor. Der Blockbuster „Star Wars“ ist die Nummer eins unter den Filmen. In der Bilder-Suche liegt 2005 Jessica Alba vorn.

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