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Wie korrekterweise der Glanz, bei der Farbe nicht mitgemessen wird
Durch �ffnen und Schlie�en der Glanzfalle: eine Ma�nahme die bei verschiedenen Substraten n�tig werden kann, l�sst sich wiederum eine „Farbe mit Glanz“ und eine „Farbe ohne Glanz“ ermitteln und rechnerisch so eine Ma�zahl f�r den Glanz.
Glanz ist letztlich der Quotient aus gerichteter φR(λ) und diffus φD(λ) reflektierter Lichtmenge. Eine Glanzzahl G = (φR(λ)/φD(λ)) nimmt sodann Werte zwischen 0 … 1 an.
Spiegelglanz meint: alles wird unter dem Einfallswinkel wieder abgeworfen: also maximal φR(λ) und φD(λ) sollte genauso gro� sein,
mithin G = 1 – 100% Glanz oder 0% Matt.
Idealmatt meint: die auftreffende Lichtmenge φ0(λ) wird gleichm��ig in jede Richtung geworfen, es bildet sich eine Halbkugel gleicher Intensit�t.
Die (etwa) in der Ulbrichtschen Kugel summierte Lichtmenge φD(λ) entspricht der wellenl�ngenabh�ngigen Gesamt-Remission R(λ) * φ0(λ) = φD(λ).
F�r die gerichtete Lichtmenge gilt hingegen φR(λ) = R(λ) * φ0(λ) × W. Dabei solle W der �ffnungswinkel der Lichjtmessung sein, der idealerweise einen Winkel von 0� einnimmt.
Somit ergibt sich hier f�r φR(λ) = 0. Und der definierte Glanzquotient G = φR(λ)/φD(λ) erreicht den Wert 0/1 G = 0 : ohne Glanz – 100% Matt.
F�r die Messung der reflektierten Anteile mittels eines Farbmessger�tes ist der Vergleich mit einem Probek�rper n�tig, der als 100% remittierend gelten kann. Und zwar im gesamten betrachteten Spektralbereich. F�r sichtbares Licht, im Bereich der Augenempfindlichkeit von Violett 380 nm … 780 nm Tiefrot.
Idealwei�: Tabletten aus Bariumsulfat, die sodann auch »gen�gend matt« sind. Titanwei� zeigt schon einen zu starken Abfall zum Ultraviolett hin.
Probek�rper aus PTFE (Polytetrafluorethylen = Halon – Teflon) swerden auf Grund der guten Streuung des Lichtes benutzt.
Ulbrichtsche Kugel (die zudem auch eine Ma�zahl f�r den Glanz ergeben kann)