Element 115 – Ununpentium

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Beim Beschiesen von einer Americium-Folie mit Ca-Ionen wurden im Laufe eines Monats einige Billionen Ereignisse registriert. Die Versuche in Dubna wurden vom russischen „Joint Institute for Nuclear Resaerch“ und dem amerikanischen „Lawrence Livermore National aboratory“ in Kalifornien gemeinsam ausgewertet und veranstaltet. Dabei wurden 4 Atome „115“ gefunden – vorläufig nach Definition als Ununpentium bezeichnet. Die Zerfallszeit (?Halbwertszeit) beträgt 0,09 s. Unter Alfa-Zerfall entsteht dabei das Element „113“ = Uut (Ununtrium) mit einer Zerfallszeit von etwas über 1 s.

Kommentar aus dem Darmstädter GSI, wo die Elemente 107 bis 112 synthetisiert wurden: es handelt sich um sichere Ergebnisse.

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02.02.2004 – New York/Darmstadt (dpa) –

Ein amerikanisch-russisches Forscherteam hat zwei neue chemische Elemente erzeugt – wenn auch nur f�r jeweils einen kurzen Moment. Die noch namenlosen Elemente mit den Ordnungszahlen 115 und 113 geh�ren zu den schwersten, die jemals erzeugt worden sind. Auf Grund ihrer enormen Masse werden sie auch superschwer genannt. Das Autorenteam aus dem russischen Dubna und vom Lawrence Livermore National Laboratorium in Kalifornien stellt sie in der am Sonntag erschienenen Februarausgabe des Fachjournals �Physical Review C� vor. Die Entdeckung muss noch von anderen Laboren best�tigt werden.

Die beiden Elemente waren den Wissenschaftlern zufolge im Juli und August durch die Fusion eines Kalzium- und eines Americium-Atomkerns im Teilchenbeschleuniger in Dubna entstanden. Die Forscher bombardierten das Americium einen Monat lang mit Kalzium. In dieser Zeit kam es vier Mal zu einer Verschmelzung der beiden Kerne – und damit zur Entstehung eines neuen Elements, dessen Ordnungszahl 115 sich aus der Zahl seiner Protonen ergibt. Davon stammen 20 vom Kalzium und 95 vom Americium. Element 115 zerfiel jeweils nach wenigen Sekundenbruchteilen zu Element 113, das nach rund einer Sekunde ebenfalls verging.

Gem�� einer internationalen Konvention werden die neuen Elemente vorl�ufig nach ihren Ordnungszahlen 113 und 115 als Ununtrium (Abk�rzung Uut im Periodensystem) und Ununpentium (Uup) bezeichnet. Bevor sie einen festen Namen bekommen k�nnen, muss ihre Erzeugung von anderen Laboren best�tigt und offiziell anerkannt werden. Das j�ngste offiziell anerkannte Element tr�gt die Ordnungszahl 111 und wurde 1994 bei der Gesellschaft f�r Schwerionenforschung (GSI) in Darmstadt erzeugt. Es ist noch namenlos. Das ebenfalls 1994 erzeugte Element 110 wurde k�rzlich Darmstadtium getauft. Zurzeit gibt es nach Auskunft der GSI Hinweise auf die Erzeugung der Elemente 112 bis 116 aus verschiedenen Laboren der Welt.
dpa

Ununpentium — Uup=“115″ — (Atomgewicht [***])

Team meldet zwei neue chemische Elemente — �Superschwere� Uut und Uup

Mitteilung aus chemie.de