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»» Daten aus periodensystem.info
Der Begriff: Elemente wandelte sich
- Feuer: der spitze Tetraeder
- Luft: der Oktaeder
- Wasser: Ikosaeder (rollt)
- Erde: der stabile Würfel
- Platons Schüler ordnen dem Äther den Dodekaeder zu.
| Person | von (oft etwa) | bis | seine Auffassung |
|---|---|---|---|
| Thales von Milet | 624 v.u.Z. | 546 v.u.Z. | Alles ist Wasser fest und flüssig und Gas: Eis – Wasser – Dampf; Erde entsteht aus Wasser: Neuland im Flussdelta aus Erde kommt Wasser: Quellen der Bäche |
| Anaximandros (Schüler von Thales) | 610 v.u.Z. | 547 v.u.Z. | Der Urstoff (απειρων), ist grundlegend Er ist unendlich und unvergänglich, das Werden wird nicht aufgelöst, durch Aussondern entsteht ALLES: Warmes trennt sich vom Kalten; Trockens vom Feuchten |
| Anaximenes von Milet | 585 v.u.Z. | 528 v.u.Z. | Luft ist ursächlich verdichten bildet: Festes und Kaltes; verdünnen bildet: Warmes und schlaffes |
| Heraklaitos aus Ephesos | 540 v.u.Z. | 480 v.u.Z. | Feuer ist der Urstoff „Alle Dinge sind Feuer und Feuer ist für alle Dinge … Diese weltordnung war immer und wird ewig sein, nach Maßen erglimmend und nach Maßen erlöschend.“ Feuer wandelt sich in Meer (=Wasser), dieses wird teils zu Erde (= Asche) und teils zu Luft (= Gluthauch) |
| Parmenides aus Elea ein Pythagoräer | 540 v.u.Z. | 480 v.u.Z. | „Nur das Sein ist wichtig, das Nichtsein ist NICHT.“ Das Sein ist eine Kugel, von der Mitte überall gleich, das sinnliche Wahrnehmen ist nur Schein. Das SEIN hat kein Werden und Vergehen. Innerhalb dieses Seins gibt es keine LEERE, kein Nichtseiendes. Das Seiende darf weder größer noch kleiner sein hier und dort. Mithin: es kann keine Bewegung geben (sonst wäre Raum dazwischen, zwischen dem sein) Mithin: kann es keine TEILCHEN geben (sonst wäre Hohlraum dazwischen) |
| Empedokles | v.u.Z. | v.u.Z. | baut Parmenides Ansicht weiter aus |
| Anaxagoras | v.u.Z. | v.u.Z. | baut Parmenides Ansicht weiter aus |
| Leukippos aus Milet Schüler (?) von Parmenides | 490 v.u.Z. | 420 v.u.Z. | Es gibt Sinneswahrnehmung (!) – Ursache aller Naturvorgänge ist der Gegensatz von VOLL (Sein) und LEER (Nichtsein) Voll: kleine unteilbare Urkörper; mit Gestalt; alle aus dem gleichen Urstoff die sinnliche Wahrnehmungen sind nicht SEIN, sondern Ausflüsse der Atome, aber sei geben ein BILD des Seins. |
| Demokrit von Abdera | 460 v.u.Z. | 370 v.u.Z. | unendlich viele Urkörperchen, die sich ständig bewegen/ verändern MITHIN: muss leerer Raum zwichen ihnen sein, VOLLES sind die Atome: diese haben Schwere und Gestalt, sie sind ewig bewegt, stoßen aneinander, legen sich zusammen und zerstören sich wieder |
| v.u.Z. | v.u.Z. | Alle diese Vorstellungen sind IDEOlogie – keine Wissenschaft (im heutigern Sinne). | |
| Xenophanes | v.u.Z. | v.u.Z. | vertieft Heraklits Vermutung: Gegensätze sind Ursache der ständigen Veränderung in der Welt; Erde ist Ursprung des Wassers und dessen Gegensatz |
| Empedokles | 490 v.u.Z. | 430 v.u.Z. | alles entsteht durch Mischen und durch Entmischen, durch Änderung aus den 4 Urstoffen. Grundlage für Trennung/ Zerstörung ist Hass und für Entstehen und Zusammengehen ist Liebe; Zweckmäßigkeit entscheidet über langen Bestand. |
| Platon | 428 v.u.Z. | 348 v.u.Z. | Alle materiellen Dinge sind aus einem „Urstoff“ materielle Dinge sind „Abbilder“ der Ideen des Materiellen; Ideen sind „überwirkliche“ Urbilder, die jeweils das absolute WESEN verkörpern Er baut auf Empedokles Ideen auf: 4 Urstoffe ordnet er den 5 Polyedern zu; und setzt später noch eine fünfte Substanz hinzu den Äther. Äther ist anders er befindet sich rings um die Erde. ?? Das ist Atomismus des Demokrit?? Die Formen wandeln sich um: 2 Luft-Oktaeder geben einen Feuer-Tetraeder; Wasser und Feuer werden Luft; beim Abkühlen wird Wasser zu Erde (Schnee), unter der Erdoberfläche wird Wasser verdichtet zu Mineralien. Metalle sind aus Wasser sie schmelzen ebenfalls. Das kostbare GOLD ist dichteste Materie. |
| Epikuros | 342 v.u.Z. | 270 v.u.Z. | Die Epikureer bezogen zwar das Atom in ihr Weltbild ein, aber in der Rolle des Individuums. atomon: Atom, auch Individuum; so entstand eher eine Morallehre eine Ethik, als eine Naturbetrachtung; das Wünschenswerte statt des ISt-so. |
| Aristoteles Schüler Platons | 384 v.u.Z. | 322 v.u.Z. | Der eine Urstoff hat verschiedene vier gegensätzliche Eigenschaften Er übernimmt Platos Theorie, aber beachtet stärker das Beobachtbare. Feuer ist WARM und TROCKEN; Eigenschaften begründen Verwandtschaft oder Unvereinbarkeit verwandte Elemente vereinigen sich und können ineinader übergehen unverwandte Elemente: können sich nur schwer vereinigen und nicht ineinander übergehen Die vier Elemente Erde – Luft und Feuer – Wasser -MITHIN- kalt – warm; trocken – feucht stehen im Gleichgewicht. Der Äther erfüllt den Himmelsraum, ohne Kontakt zum Irdischen und ständig kreisend. Verbrennbares enthält Feuer; Rückstand (aus Verbrennen und Lösen) ist Erde Verdampfen gibt Luft; alles Schmelzbare ist Wasser. |
| Ein Gedankengebäude das in sich für 2000 Jahre ausreichend stabil war. Der Kreislauf der Elemente kam ohne „leeren Raum“ aus, die Elemente wechseln nur die Eigenschaften und tauschen MITHIN nur den Platz im Weltgeschehen. | |||
| Robert Boyle | 1627 | 1691 | 1661: „The Sceptical Chymist“ Boyle „schuf“ den Begriff des chemischen Elementes. Biografie |
| Antoine Laurent de Lavoisier | 1743 | 1794 | Ist die Erde das Elementare oder was? Sauerstoff statt Phlogiston: der heutige Elementbgriff wird gest�tzt Nicht die Erde(=Oxid) ist Elementar und verliert das Phlogiston zum Metall – das Metall ist das Element und wird unter Sauerstoffzugang zum Oxid. Die Waage wird ein Hilfsmittel f�r die Chemiker. Elementaranalyse und Elementliste. Biografie |
| Albert Abraham Michelson | 1852 | 1931 | 1881: Bei der Besch�ftigung zur Messung der Lichtgeschwindigkeit ergibt sich die Erkenntnis: Den feinteiligen, nicht sicht- und nicht f�hlbaren Äther gibt es nicht. Biografie |
| 20. Jahrhundert | Der Begriff ist seit Mendelejeev und Meyer definiert. Aber das Elementare des „chemische Elements“ stellt sich zunehmend als Baustein heraus – aber die Untersetzung mit Neutronen/Protonen im Kern und Elektronen in der H�lle f�hren zu einer kaskade von Elementarteilchen | ||