Chlor: stinkendes gr�nes Giftgas

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engl. (IUPAC): Chlorine

Das Element Chlor ist ein Gas von grüner Farbe. Reaktionsfreudig. In world war I war Chlor eine Waffe, die zeitweise die eigenen Truppen vernichtete.

Scheele (Schweden) entdeckte es 1774 als Nichtmetall mit sauren Eigenschaften, die Elektronenkonfiguration ist [Ne] 3s2 3p5

Stabile Isotope: 35Cl: 75.77% und 37Cl: 24.23%

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Chlor — Cl — (Atomgewicht 35,4527 g/mol)

  • Atomradius:   99,4 pm
  • Kovalenzradius:   99 pm
  • Van-der-Waals-Radius:   181 pm
  • Ionenradius Cl:   181 pm
  • Atomvolumen: 18.7 cm3/mol
  • Dichte:   2,95 g/l
  • F = -101 °C = 172,17 K; Kp = -34,6 °C = 238,55 K
  • Chlor läßt es oft KNALLEN
  • Chlorknallgas: Ein äquimolares Gemisch von Chlor und Wasserstoff geht mit UV-Licht-Einfluss oder bei Erwärmung explosionsartig in Chlorwasserstoff HCl über.
    Die Kettenreaktion beginnt durch Spaltung von Cl2-Molekülen

    Cl2 → 2 Cl, ΔRH = + 243,3 kJ

    Cl + H2 → HCl + H, ΔRH = + 3,97 kJ

    H2 + Cl2 → 2 HCl; /ΔRH = -184,7 kJ    !!exotherm
  • Salze der Perchlorsäure lassen sich aus heißem Wasser gut zur Reinigung umkristallisieren

    >> Mein Bedarf entstand während des Diploms, um mit KCLO4 den Aktivitätskoeffizenten bei fixiertem pH-Wert zu manipulieren.
    Das dabei verwendete salzhaltige Filterpapier eignete sich sodann bestens für die Knallerei zum Jahreswechsel 1968/69.
    Durch den erhöhten Alkoholgehalt im Körper kann man sich sehr leicht sich die Finger (im vorliegenden Falle nur gering) verbrennen.
  • Eine etwas heftigere Reaktion zum Austausch des hohen Sauerstoffgehaltes der Perchlorsäure:

    HClO4 ⊕ 2 C → HCl ⊕ 2 CO2

    Es war zu einer der traditionellen Sonntagsvorlesungen an der Technischen Hochschule Dresden 1962. Unter das Thema “Sprengstoffe” gestellt und veranstaltet vom “Lehrstuhl für anorganische Chemie”.
    Nach NJ3 und anderem goß der legendäre Herr Israel (Vorlesungsfaktotum) die Überchlorsäure
    mit Schutzbrille und Schutzschirm um die Ecke über das vorgelegte Graphit (das ist C). Die ganze Apparatur geschützt durch den Sprengkasten „GHroßen Hörsaal“ im Fritz-Förster-Bau.
    Zum Jubel der anwesenden Interessenten war der Knall so gewaltig und die Reaktion so intensiv, dass die zerfliegende apparatur auch eine dreieckige Fläche von etwa15 cm Kantenlänge aus dem Sprengkasten zerlegte.
  • Mit Chlor lassen sich lustige Experimente veranstalten, aber VERGISS NIE es ist hochgiftig, auch in seinen organischen Verbindungen – bekanntgeworden sind etwa die DIOXINE durch die EREIGNISSE in Soveso und anderswo.