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statt einen LINK zu setzen, ist es besser zu zitieren
1999 aufgetaucht, wie aus dem historischen Zeiten-Nebel der Vergangenheit, und ab 2002 der Wissenschaft zugänglich …
Gefunden bei «Raubgrabungen»
ja welcher Alien hatte den BÖSEN Raub-Grabenden den Weg zur Erkenntnis gewiesen?
Im Sommer 1999 von Raubgräbern gehoben, den Hehlern entrissen – gehört das Stück heute dem Land Sachsen-Anhalt.
Ich blicke zur�ck ich auf meine Wanderungen im und um den Harz …, warum habe ich damals nix gefunden.
Bei der ‚frühbronzezeitlichen Bronzescheibe mit Himmelsdarstellung von Nebra‘ oder ‚Himmelsscheibe von Nebra‘ handelt es sich um einen Schlüsselfund für die europäische Vorgeschichte, die Astronomiegeschichte sowie die frühe Religionsgeschichte.
Die erste konkrete Himmelsdarstellung der Menschengeschichte entstand vor etwa 3.600 Jahren und läßt mit ihren Beifunden einen ersten tiefen Einblick in die astronomischen Kenntnisse der Vorgeschichte der Menschen zu.
Der Fundort liegt in einer ringförmigen Wallanlage auf dem Mittelberg im Ziegelrodaer Forst bei Wangen. Die Wallanlage sei, so Wissenschaftler, zusammen mit der Himmelsscheibe das älteste Observatorium der Menschheit.
Im Sommer 1999 gehen Staatsbürger -als illegale Schatzsucher- mit einer Metallsonde auf dem Mittelberg auf die Suche nach Militaria.
Als diese anschlägt graben sie wild mit einem Zimmermannshammer den Boden auf und finden eine schmutzige grüne Scheibe von 32 cm Durchmesser. Sie halten diese für einen Eimerdeckel.
Zunächst weggeworfen, entsinnen sie sich der Scheibe als sieSchwerter, Beile, Meisel, Armringe aus Bronze finden.
Der Grabungsort ist zerstört!
Alles wird an einen Händler verkauft, der reinigt die Scheibe mit Stahlwolle und verkauft sie weiter.
Auf einen Hinweis hin wird der Landesarchäologe von Sachsen-Anhalt Harald Meller aufmerksam. Dem Angebot lag Foto bei, woraus ersichtlich war, dass es sich um eine Himmelsdarstellung handelte.
Im Febraur 2002 trifft er sich von verdeckten Ermittlern begleitet in einem Schweizer Hotel mit dem Besitzer der Scheibe.
Schatzsucher, Hehler werden verhaftet. Die Sscheibe gehörte nach dem Bodendenkmalgesetz bereits dem Staat.
Das Alter wurde aus Holzresten am Griff mittels der C13-Methode bestimmt: 3600 Jahre — Bronzezeit.
Dargestellt sind Sonne, Mond, die Plejaden und zwei Horizontbögen, von denen der linke fehlt. Und ein Sternenhimmel (?) jener Zeit.
Zeit für die Aussaat: um den 10.März erscheint die aufgehende Mondsichel in den Plejaden.
Zeit des Endes der Ernte: um den 17. Oktober stehen die Plejaden mit dem Vollmod am Himmel
Vermutlich etwas später (wegen der versetzten Sterne so vermutet: der linke fehlte bereits beim Fund) setzten die antiken Astronomen rechts und links den Horizontbogen. Für Sachsen-Anhalt beträgt der Winkel zwischen Sonnenaufgang am 22. Juni und Sonnenuntergang am 21. Dezember genau diese 82°.
Der Halbkreis am unteren Rand als Sonnenbarke interpretiert.
Als mystisches Element wohl erst später aufgebracht. Dies meint: die Erde als Scheibe unter dem Himmelsgewölbe, mit der Barke die die Sonne über das Himmelsgewölbe und in der Nacht wieder von West nach Ost trägt.
Bisher waren diese Darstellungen aus der griechischen Antike bekannt; ABER 1000 Jahre jünger.
Eine Ausstellung in Halle verdeutlicht die die „Globalisierung“ der antiken Welt der Bronzezeit: Sonnenschiff aus Skandinavien (Trundholm/ DK) und dem Mittelmeerraum, Hortfunde (vergrabene bronzene Opfergaben), zu denen auch die Nebrascheibe gehört.
Funde aus Portugal, Spanien, Griechenland, England, Ungarn, Skandinavien, Mitteleuropa und dem Libanon.
18.07.04
Die DFG (Deutsche Forschunggemeinschaft) spendiert 3,3 Millionen Euro für 24 frühbronzezeitliche Fundstätten. Unter anderem für den Mittelberg bei Nebra.
Das werkstoffliche Untersuchung ist zwar bereits erledigt. Das „größte europäische Forschungsnetzwerk zur Bronzezeit“ wollen jetzt 10 Gruppen nutzen, um astronomische, naturwissenschaftliche und archäologische Aspekte und das regioonale des Fundortes sollen analysiert werden: „Der Aufbruch zu neuen Horizonten. Die Funde von Nebra, sachsen-Anhalt und ihre Bedeutung für die Bronzezeit Europas“
Veröffentlichungen im Internet oder in großen überregionalen Zeitungen bezeichnen die bronzezeitliche Himmelsscheibe von Nebra keltischen Ursprungs. Aber gerade das bezweifelt der Namenforscher Prof. Dr. Jürgen Udolph, Inhaber der einzigen Professur für Onomastik in Deutschland.
Seine Skepsis gründet sich dabei auf Erkenntnisse, der Gewässernamenforschung (Hydronymie). Diese Erkenntnisse reichten zwar nicht ganz an die Zeit von 1600 v. Chr. heran, kämen ihr aber sehr nahe. “Namen wie Unstrut, Saale und Bad Kösen gehen auf eine vorgermanische, aber nichtkeltische Sprachperiode zurück, die man als Alteuropäische Hydronymie bezeichnet und die indoeuropäischer Herkunft ist“
Zum einen würden hier die Kelten für einen Raum ins Gespräch gebracht, in dem sie niemals gesiedelt haben, zum anderen gäbe es in unmittelbarer Nähe des Fundplatzes Namen, die deutlich auf die bisher bekanntesten Siedler hinweisen. Udolph nennt auch hier die Flussnamen Saale und Unstrut und die auf Gewässernamen zurückgehenden Ortsnamen Kleinjena, Großjena und Bad Kösen.
„Diese Gewässernamen entstammen einer Zeit, als es noch keine keltischen, germanischen, italischen oder baltischen Sprachen gab. Sie wurden von Siedlern gegeben, die einen indoeuropäischen Dialekt gesprochen haben.“
Diese frühen Benennungen bestätigten im Übrigen ein Wort von Universalgenie Leibniz:
„Ich bemerke nebenbei, dass die Flussnamen, da sie gewöhnlich aus der ältesten Zeit stammen, am besten die alte Sprache und die alten Bewohner bezeichnen, weswegen sie eine besondere Untersuchung verdienten.“
Gottfried Wilhelm Leibnitz
Anfangs war nur der Verkäufer bekannt, abe nicht der Finder und damit auch nicht der Fundort. Und so begann die Gewchichte kriminalistisch – archeökriminalistisch.
1) kein Blei in der Scheibe: echt! (seit 100 Jahren ist Blei in der Legierung zu finden.)
2) Beifunde: Schwerter sind etwa aus der Zeit 1600 v.d.Z.: also die Scheibe ist älter.
3) Korrossion: wenn die Scheibe neueren Datums und künstlich gealtert wurde: wären Chloride zu finden und die Kristalle anders: echt alt!
Aufbringen des Goldes: die Technik stammt wohl aus dem Mykenischen; die Technologie ist importiert, die Ausführung ist einheimisch der Mond ist noch unsicher touchiert, die Sonne ist perfekt gearbeitet. Zur Untersuchung der Bronze wurde in Rossendorf etwa 250 µm des material an einem kleinen Stück mit Funkenerosion abgelöst und untersucht: Bronze ist eine Kupfer–Zinn-Legierung. Auffällig etwas wenig Zinn.
Das Grün des korrodierten Kupfers ist nicht die Originalfarbe der Scheibe. Bei der herstellung durch Glühen und Treiben war die Scheibe schwarz (CuO = Kupferoxid) und die Goldelemente standen glänzend auf dem Nachthimmel (oder es wäre ganz anders zu deuten?)
Unter den Goldbögen und Sternen finden sich Vorritzungen: ein Stern ist verschoben gegenüber der Vorritzung: die Scheibe war 100 Jahre aktiv in Benutzung. Die Plejaden als auffälliges Gestirn sind vermerkt und ein achter Zielstern. Der Frühlingsbeginn wird in Mitteldeutschland mit dem Sonnedurchgang durch die Plejaden markiert. Geht der Halbmond unter den Plejaden durch folgt keine Finsternis, oberhalb ist eine Finsternis zu erwarten.
Bemerkenswert im pharaonischen Ägypten finden sich Sternen“bilder“, aber keine solchen „realen“ Sternenhimmelsdarstellungen. das „Schiff“ ist von Ägypten – Vorderasien bis Nordeuropa zu finden. Es symbolisiert zunächst die Nachtfahrt des Sonnengottes Re.
Gold findet sich in der Bronzezeit schon gut verarbetiet in Fürstengräbern: Zeichen der Fernbeziehungen anfangs der Bronzezeit.
Im August 2002 wird der Fundort identifiziert: ein Fundort mit Siedlungsresten, der schon bekannt ist und seit 1984 topografiert wird. (Hilfsmittel der Grabräuber).
Der mittelberg ist eine 225 m hohe Erhebung mit einem umgebenden Graben im Ziegelrodaer Forst bei Kleinwangen – nahe Nebra. Der Mittelberg ist eine Ringwallanalge, die auch Reste einer späteren Besiedlung besitzt. Zur Bronzezeit war er baumlos. und bot Rundblick zum Harz mit dem Brocken und dem Kyffhäuser. Hier lag die Scheibe wohl die 3600 Jahre in einem Meter tiefe in der Erde. (??rituelle Vergrabung??). Kleinwangen heute ein Ort mit 600 Einwohnern, Eingang zum Mittelberg. Vom Mittelberg lag der Brocken im Harz nach Nordwest und markiert die Sonne zur Sommmersonnenwende. Der Kyffhäuser markiert von hier den Sonnenuntergang in dr Walpurgisnacht. Dies erklärt die beiden Horizontbögen. Jene 82° … 83° liegen für die Sonnenuntergangsbpunkte am 21. Juni und am 21. Dezember bei einer Lage im südlichen Sachsen-Anhalt, das damals allerdings noch nicht Sachsen-Anhalt war. Beziehung zu Stonehenge und zu Malta liegen nahe. Obwohl die Anlage in Stonehenge eben vorher in Holz, und haltbar bis heute in Stein gefertigt sit. Und deshalb eben ist Stonehenge doch etwas ganz anderes.
Die Menchen der Bronzezeit hatten mehr Verständnis und Wissen,
als ihnen die Menschen noch im 20. Jahrhundert zugedacht hatten
Angeregt durch die Scheibe von Nebra, hatte das Institut f�r pr�historische Arch�ologie der Uni Halle-Wittenberg einiges andre in Augenschein genommen. (Bedenke: es gab ja nun F�rdermittel!)
Bei der Auswertung von Luftbildern wurd eine Kreisgrabenanlage nahe Goseck vermutet, durch geomagnetische Untersuchungen best�tigt und 2002 wurden Probegrabungen durchgef�hrt. Solche Anlagen gibt es etwa 200 in Ungarn, der Slowakei, in M�hren, Nieder�sterreich, Mitteldeutschland, S�ddeutschland. Der Astroarch#�ologe, der schon die „Himmels“-Scheibe eingeordnet hatteordnete nun auch die Wallanlage dem Sonnenauf- und -untergang zur Winter- und Sommersonenwende und zum Fr�hlingspunkt (dem Zeitpunkt des keltischen Beltaine) zu. Im Palisadenzaun waren genau in diese Richtungen Durchg�nge und ein ‚Nord‘-Tor als Eingang. so begannen im April 2004 die Ausgrabungen. Der Kreistag von Wei�enfels beschloss die ben�tigten Mittel f�r eine Rekonstruktion/Nachbildung der Steinzeit-Anlage. Der Bau begann Juni 2005. Eingeweiht wurde dieses Werk am Tag der Wintersonnenwende 2005, 15.24 Uhr. Das Original hatte 3 Tore: S�dwest und S�dost Richtung zum Sonnenauf- und -untergang am Tage der Wintersonnenwende. Ein Nordtor. Dazu zwei �ffnungen in Richtung der Sonnenpunkte am Tage der Sommersonnenwende, sowie zwei die die Sonne am Tag der Fr�hlingstag- und nachtgleiche morgens und abends durchblitzte.
S�dlich von Halle in Goseck steht nun diese lokale Touristenanziehung offen.
Die Anlage ist 7.000 Jahre alt, wie Knochen und Holzfunde belegen. F�r 100.000 € wurden zwei ringf�rmige Palisadenz�une aus 1675 20-cm-dicken Eichenf�hlen errichtet. Einen Meter tief im, Boden und 2,50 Meter �ber Erde. Unterbrochen von den Toren mit Pfeilern von 3 Meter H�he. An den Spitzen sind die Pf�hle durch Hanfseile verbunden, am unteren Ende angekohlt und mit Buchenteer gegen F�ulnis gesch�tzt. Umgeben ist alles von einem 1,50 Meter tiefen Graben und einem 1,50 Meter hohen Wall.
Die Anlage am Ortsrand von Goseck ist ein Ausflugsziel. Hinzu kommt eine Dokumentation der Ausgrabungen im Schloss in Goseck. 20 Kilometer nordwestlich am Mittelberg, die Fundstelle der 3.600 Jahre alten Scheibe von Nebra. Und diese Scheibe ist ab 2008 in Halle im Museum f�r Vor- und Fr�hgeschichte, nachdem sie die Wiener, mannheimer und Baseler ausstellen. Und dann gibt es noch ein Steinkistengrab bei Langenseichst�dt, 15 km nordwestlich von Goseck.
Kultst�tte in Sachsen-Anhalt
Himmelsscheibe von Nebra
Der Fund
Die Scheibe
Aus der Zeit vor den Kelten und Germanen?
Quele: TV-Bericht
Anlage bei Goseck
Projekt Himmelsweg
Sonnenabservatorium
- Schwerter wurden zusammen mit der Scheibe gefunden.
- Die dargestellte Sternenkonstellation macht es wahrscheinlich, dass die Scheibe im Fundgebiet hergestellt wurde.
- Die Scheibe wurde nicht gegossen, sondern ohne Einrisse geschmiedet, „meisterhaft!“: sagt der Experte.
- Das Kupfer für die Bronze stammt aus den Ostalpen
(nahe Salzburg – Salz dieser Region ist altes Handelsgut!) und nicht von dem nur 7 km entfernten Botterberg.
Beweis: durch RFA (XRF: Röntgen-Fluorszenzanalyse) gefunden Zusammensetzung der Spurenelemente (chemical fingerprint)
Ernst Pernicka und Koll., Bergakademie Freiberg/ BAM Berlin-Steglitz mittels RFA (=Röntgenfluoreszenzanalayse) am Bessy - Das Gold für die Auflagen stammt vermutlich aus Siebenbürgen, Rumänien.
Dort hat doch auch der Rattenfänger von Hameln jene Kinder hingebracht, sagte der mittelalterliche Mönch (Athanasius Kirchner). Aber das war 3 Jahrtausende später! - Andererseits sind die Goldauflagen in drei Phasen aufgebracht worden:
Innerhalb von 400 Jahren Nutzung ist die Scheibe in ihrer Bedeutung vom Gebrauchgegenstand zum religiösen Gegenstand gewandelt.
Anfangs eine Art Taschenkalender – die Plejaden markieren 10. März (Tag des Viehaustriebes) und 17. Oktober (Tag des Viehabtriebs)
(Wolfhard Schlosser, Astronom, Ruhr-Universit�t Bochum)
später eine Instrument der Götterehrung, weil der ursprüngliche Sinn verloren ging.Da sind sich alle ziemlich einig: eine Fälschung ist es nicht. Und dies käme allen zu Gute.
- Die Technik die Goldauflagen auf die Bronze zu bringen: Tauschieren. = Blattgold in einem Schlitz auf der Bronze festklemmen.
- Im ersten Gang waren 32 Sterne (gut erkennbar das Siebengestirn-die Plejaden), die Mondsichel und eine große kreisrunde Fläche (die Sonne?)
- in einer zweiten Phase zwei Bögen aus Gold am Rande, durch die die Scheibe am Himmel ausgerichtet werdn kann. Von diesen Horizontbögen ist nur einer verblieben.
- letztlich ein dritter etwas geöffneter Bogen: vielleicht eine Himmels-(Sonnen-)barke (wie die Ägypter??) – ein göttliches Symbol wie auf gleichalten Funden aus ganz Europa.
- Nebra der Fundort
- Der Skeptiker
- Ein Kriminaler
- Die Fundgeschichte
-
Die Bösen
und das Urteil
Bewährungsstrafen wegen Hehlerei mit Himmelsscheibe von Nebra
FAZ (19.09.2003): Im Prozeß um den verbotenen Verkauf der Himmelsscheibe von Nebra vor dem Amtsgericht Naumburg sind die beiden Angeklagten zu mehrmonatigen Freiheitsstrafen auf Bewährung verurteilt worden. Das Schöffengericht unter Vorsitz von Richter Dirk Stötter sah es am Freitag als erwiesen an, daß Hildegard B. und Reinhold St. sich der Hehlerei schuldig gemacht haben. Während die 44jährige B. eine zwölfmonatige Bewährungsstrafe erhielt, wurde der 64-jährige St. zu sechs Monaten auf Bewährung verurteilt.
Mit dem Urteil schloß sich das Gericht den Anträgen von Staatsanwältin Eva Vogel voll an. Die Verteidiger der beiden Angeklagten hatten in ihren Plädoyers vergeblich versucht, das Gericht von der Unschuld ihrer Mandanten zu überzeugen und Freisprüche verlangt. Reinhold St. zeigte sich vom Urteil „enttäuscht„. Auch B. sprach von „Enttäuschung„ und fügte hinzu: „Ich fühle mich nach wie vor unschuldig. Wir werden auf jeden Fall in Berufung gehen.„