Günter Haase’s geschöpfte Limericks eigene Dichtung

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Links zum Thema: Limerick

LIMERICKS
nach Art der Stumpfsinnverse in Versform des LIMERICKS AAAA/AAAA/b/b/CCCA

Danksagung des Meisters Günter Haase

Ich danke für die Anregung zur beschäftigung mit Limericks der Zeitschrift “Funzel” und dessen Anhang - des noch heute existenten “Eulenspiegel”.
Ich danke aber auch meinen Kommilitonen, die mit ausdauernder, eisiger Geduld meinen Darbietungen gelauscht haben und mich in meinem Schaffenswillen stärkten. Insbesondere da die Umfänglichkeit meines Tuns - die Treffen der »SG1 1964 -1969 TU Dresden - Chemie« mich nun veranlassen, meine Spur auch hier zu hinterlassen.
Indes danke ich genauso meinen Eltern und Großeltern, die mir solche Geistesfähigkeiten vermachten, dass ich ohne nennenswerten Welterfolg zu haben - dennoch in Ruhe und ausgeglichenen Gemütes zum Tun Zeit und Muse fand und einige Stücke meines Schaffens auch noch nach 3 Jahrzehnten (dem Planungshorizont der Menschheit) aus dem Gedächtnis in der Lage war zu rekonstruieren.

Ein Beitrag zur umfangreichen Literatur der

Verse mit tieferem ± tiefstem Sinn

und höherem ± höchsten Unsinn

Anmerkung: Ich f�hlte mich dem Inhalt verpflichtet – deshalb ist die Limerick-Form meist verletzt!

  • Kummer der Welt_e_n_e_r_forschung

    Ein Inka, seiner Herkunft nach hochedel, aus einem bislang unbekannten Inkadorf Þ es hieß wohl Lema.
    suchte die Weltenformel, … doch unbekannt war sie ihm geblieben: obzwar es kannten die Inkas das Schema.
    bedenkend aus Osten kämen erneut viele Sp(ô)nier;
    übersah er’s von Süden kamen die PatagÒnier.
    Kurz: Er hat sich sehr bemüht — jedoch doch verfehlte er völlig sein Thema.

  • Remineszenz an die herrliche Zeit des Studiums

    Ein Chemiker, vor vielen Jahren studieren seiend gewesen in Dresden,
    wollte während einer Pause Kaffee aus den Blue Mountains rösten.
    Es blieb ihm die Schaltuhr stehen;
    auch die Tauchuhr wollt‘ nicht gehen.
    So mußte er sich mit einem Becherglas voll Tee aus Bärlatschenblättern trösten.

  • Lobpreis der Sachsen

    Ein fingerfertiger, ökonomisch orientierter Chemiker aus dem Freistaat Sachsen,
    erfand eine Rasiercreme ôÆ welche war besser geeignet um Schneeschuhe zu wachsen.
    Gleichwohl verliebt‘ er sich in GrenÁda.
    Die Auserwählte stammte aus Ka(e)nÁda.
    Nun verändert sich sein Leben und er ernährt sich seither in KanAda von Lachsen.

  • Neue Geschichte von der kahlköpfigen Wanze

    Die kahlköpfige Wanze lebt immer noch, heutigentags jedoch in Pieschen.
    Sie erlaubt es in der Stammkneipe keinem Gast nur am Biere zu riechen.
    Hat wohl nichts gegen Wein;
    besonders nicht den vom Rhein.
    ABER das GRÖSSTE ist RUM aus Jamaika, ohne den würde die Wanze lebenslang siechen.

  • Zur kahlköpfigen Wanze, wie es in Sachsen den Sinn wandelt

    Die kahlköpfige Wanze lebt immer noch, heutigentags jedoch in Pieschen.
    Sie erlaubt in der Kneipe keinem Gast nur genussvoll am Biere zu riechen.
    Sie hat nichts gegen Wein;
    besonders den vom Rhein.
    ABER das GRÖSSTE ist RUM aus Jamaika, ohne den würde die Wanze nie SIEGEN.

  • Fußnote: in Sachsen: siegen sprich siechen

  • Vom Hinterhalt des Schicksals
               – mit des Schicksals Mächten kann man keine Zöpfe flechten

    Ein Forschungs- und Entwicklungsmanger aus dem Chemieort Langengroßbeeren
     
    wurde nie mit wirklichen Fach-Rätseln belästigt; ergraute auf seinem Posten in Ehren.
     
    Schließlich traf ihn der Blitz
    so verlor er seinen Witz.
    Nun muss er wegen des labilen Gemütszustands vdas Labor nur noch kehren.

  • Du sollst nicht planschen, wenn du bis zum Hals im Drecke steckst!!

    Der Naturschützer Bergen, unbedarft und von Nichts wissend aus dem holländischen Leiden,
    wollte seine nicht durch Sachverstand getrübte Meinung über Müllverbrennung verbreiten.
    Indessen wurde sein Müllberg größer,
    das störte den Nachbarn, Herrn OESER.
    Deshalb zog Bergen weit weg vom eignen Müll und muß sich nicht mit Nachbar OESER streiten.

  • Noch einige Worte zur kahlköpfigen Wanze

    Die kahlköpfige Wanze verbrachte ihren Urlaub – dereinst im Jahr 1992- in Bingen,
    den schönen Ort am Rhein, aber sie wollte sich nicht über den Fluß hinüberschwingen.
    Der bekannte Vers besagt: „…sie schwumm“.
    Das linke Bein war anscheinend krumm.
    So blieb sie am Ufer, trank ihren Rum, und all ihre Gäste ließen die Gläser erklingen.

  • Gedanken zum bevorstehenden Lebensabend

    Einige Chemiker, die studiert haben in Dresden, sitzen hier am Tisch, nicht in Leutzsche.
    Einst waren welche in NORD und andere in SÜD… nun sind wir wieder alle Deutsche.
    Es wechselt die Welt,
    was uns fehlt ist Geld.
    Doch zählst Du unsere Jahre gemäß den Regeln der Rente, sind wir 4 Jahre jüngere HEUT’GE.

  • Die kahlköpfige Wanze -DAS ORIGINAL

    Kahlköpfige Wanze im Mondschein schw~u~mm.
    Es war so kalt und nirgends gab’s RUM.
    Sie stieg an Land-
    blieb unerkannt!!
    ~Wer das nicht begreift ist auch nicht dumm.

  • Auf ein NEUES –
    gegen alle Vernunft und ohne BEZUG zur Realität

    OTTO Neckermann-Quelle gebürtig aus dem hohen Deutschlands Norden
    will eine gute Tat tätigen bei nordosteuropäischen Geporden.
    Er hatte – schade;
    jedoch keine Oblate.
    So musst‘ er heimkehren und wird im Versandhandel den Erfolg HORTEN.

  • Auf ein ALTES

    Chemiestudenten studierend einst in Deutschlands Osten; im feinen Ort Dresden
    wollen Erinnerungen und Erfahrungen aus den vergangenen 32 Jahren austästen.
    Feine Leute –
    sind wir heute.
    Nun sind wir schon fast Rentner: aber aus seinem Leben hat halt/ eben jeder selber
    dieses und jenes —— aber das GUTE ist am Besten.

  • Noch ein alter aus der Studentenzeit (aus dem Gedächtnis — geändert und restauriert)

    Studenten der TU Dresden saßen in der Mensa und schauten etwas leid…
    Ich mag es nicht beschreiben, schließlich war es während der Praktikumszeit.
    Es verging die Zeit;
    Frau Schäfer war noch weit.
    Ach ja: sie studierten Chemie und hielten sich den Alkohol in ihren Gläsern – bereit.

  • Noch ein alter aus der Studentenzeit
    (ab umfunktioniert, weil der Reim auf Chemie für die ersten beiden Zeilen sind bereits an Dr. Alzheimer gefallen)

    Dresdner Studenten vor langen Zeiten hatten Gefäße auf dem Knie,
    es wollte nicht gelingen den Alkohol abzutrennen aus Wein oder Bie‘.
    Die Analyse verging
    und Synthese nichts fing.
    Die Lösung für ihr Interesse folgte daraus: weil sie studierten Chemie.

  • 2001 (in Vorbereitung des SG1-Treffens)
    Ein wohlweiser Herr aus dem Dorfe Pommerlinde,
    hängte seinen Mantel Tag für Tag in den Winde.
    Er konnt ihn nicht tragen;
    Es hätt‘ ihn erschlagen.
    So blieb er äußerlich rau und sah aus wie Rinde.
  • 2001 (in Vorbereitung des SG1-Treffens)
    Ein wohlweiser Herr aus dem Dorfe Pommerlind,
    hängte seinen Mantel Tag für Tag in den Wind.
    Ihm wollt’s nicht gelingen;
    sich selber zu zwingen.
    So blieb er sich treu und war sehr veränderlich – wie ich find‘.
  • Das Pommerlinde

    Ein wohlweiser Herr aus dem Dorfe Pommerlinde,
    hängte seinen Mantel Tag für Tag in den Winde.
    Das mag den Tag simplifizieren;
    Doch Mut hast die keinen zu verlieren.

    Nur wer aufrecht geht den bricht das Leben gelinde.

  • Über das die Wetter

    Ein beliebter Sportsmann von den Komodoren
    hatte einen Wettkampf im Schnapstrinken verloren.
    Das wurmte ihn sehr
    und er ging ins Meer.
    Deshalb wurde er nass – bis zu den Ohren.