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In den letzten Jahren zieht es die unterschiedlichsten Wildtiere in großstädtische Gebiete. Der Rotfuchs (Vulpes vulpes) ist einer der klassischen Vertreter der Wildtiere, die im Stadtgebiet mit großem Erfolg neue Lebensräume erschlossen haben. Als echte „Kulturfolger“ haben sie sich dem Menschen angepasst und gehören inzwischen zum Stadtbild. Er hat ein breites Nahrungsspektrum, bevorzugt aber Mäuse und Ratten, Kaninchen, Würmer Schnecken, Engerlinge und Früchte.
Ein Fuchs im Siedlungsgebiet, der sich aus geringer Distanz beobachten lässt, bedeutet keine unmittelbare Gefahr. Gerade in den Monaten Juni bis August sind vor allem die weiblichen Tieren mit ihren Jungen auch während des Tages sogar in innerstädtischem Gebieten zu beobachten.
Sie haben zwar eine natürliche Scheu, die durch geringere Fluchtdistanz deutlich wird. Doch halbzahme und durch Fütterung an den Menschen gewöhnte oder neugierige Jungfüchse, die den Menschen kennen, trauen sich dichter heran und sorgen mitunter für Aufsehen in der Bevölkerung.
Diese für den Menschen ungewöhnliche Verhaltensweisen der Wildtiere bedeuten nicht zwangsläufig, dass die Tiere krank sind, sondern lediglich ein angepasstes Verhalten. Zur Zeit ist in Berlin keine Fuchstollwut gemeldet und nur vereinzelt sind Erkrankungen durch Fuchsbandwurm bekannt.
Bei unbeabsichtigten Begegnungen mit dem Fuchs gilt: Ruhe bewahren und dem Tier einen Fluchtweg freilassen, schon gar nicht füttern oder anfassen. Füchse sind Wildtiere und sollen es auch bleiben.
— Das Füttern von Wildtieren ist außerdem generell verboten.…
Die Großstadt ist Refugium für viele Tiere
AUFTRETEN VON WILDTIEREN IM STADTGEBIET – DER FUCHS –
Kulturfolger nutzen das Angebot des Stadt-Menschen
- Im Walde bejagt, in der Stadt vor der Jagd geschützt.
- Die Genügsamen finden ein überreiches Futterangebot
- Durch Monokulturen entsteht Futtermangel im Umland.
- „Tierliebende“ Menschen haben Angst – dass die Tiere verhungern und füttern, füttern, füttern …
- Spatzen: 270.000 geschätzt
Futter für erwachsene Spatzen ist genug vorhanden, die eiweißreiche Nahrung für den Nachwuchs begrenzt die Zahl.
Und für das Sandbad werden es auch immer weniger Stellen. - Wildschweine: 8.000 – 10.000 Tiere in der Großstadt
Gefüttert werden Wildschweine sehr anhänglich (und bedr�ngend – wenn der Futternachschub durch den Menschen ausbleibt) und die Rotte gewöhnt sich an den Menschen
ein verlassener Truppenübungsplatz der vormaligen amerikanischen Besatzungsmacht in Berlin ist ein idealer Platz für eine große Rotte.
Die Rausche der Bachen dehnt sich auf das volle Jahr. - Rehe: 2.500 Tiere geschätzt
- Fuchs: ein sehr anpassungsfähiges Tier
einer lebt in der U-Bahn und
eine Familie an der Rudolf-Wisell-Brücke nutzt das Angebot an �berfahrenen M�usen, Insekten … entlang der Stadt-Autobahn BAB 100. - Waschbären: eine Population von rasch wachsender Zahl
- Steinmarder: aufgepäppelt von Hausbesitzern als Haustier genutzt
selbst im 6. Stock der Finanzverwaltung - Rabenvögel: jede Menge (hin und wieder)
Treffpunkt am Hackeschen Markt: im Herbst 2003 fanden sich 900 – 1000 Tiere ein um gesellig ihren Schlafbaum aufzusuchen und umliegende Stadtquartiere.
(vergl. Rabenv�gel: Umweltbüro am Weißen See) - Turmfalken:
Hauptnahrung sind Mäuse, aber in der Stadt können es schon mal 30% Spatzen sein.