Zink und der Mensch als Gemisch (Gedanken von Günter Haase)

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Einerseits: Zink wirkt antibakteriell: Zinksalbe. Bakteriostatisch: Latexfarben mit einem Zinksalz-Zusatz beugen der Schimmelbildung in feuchten Räumen vor.

Der Mensch kann (selbstverständlich) kein Zink erzeugen (ist ja kein Reaktor!), benötigt aber für die Lebensprozesse, wie auch Pflanzen und Tiere eine bestimmte Menge an Zinkatomen. Mikronährstoff.

Meist wird Zink in Knochen, Haaren, Muskeln, den Sexualwerkzeugen, in Augen und Leber eingebaut und beim Analysieren auch wieder angetroffen. Alelrdings je nach gesuchter Menge auch in anderen Zellen. 
Zink ist in Enzymen (Biokatalysatoren) eingebaut.

Ergo: Zink beim Wachstum und der Regeneration der Körperzellen. Störungen treten also auf, wo sich Zellen besonders häufig erneuern/ vermehren. Bedenke:Nicht jede Depression lässt sich beheben in dem man Zinkpulver schluckt.

Die DEG empfiehlt für gesunde Menschen: je nach der Zellproduktion und grundlegendem Körpergewicht:

Das sind die Angaben für den (ungenormten) Normalfall: Genußmittel, Vegetarier, Medikamenteneinnahme. Der Körper speichert Zink, aber wenn die Effektiv-Zufuhr nach der Übernahme in den Körper geringer als der Verbrauch ist: gelten andere Werte.
Zuviel Zink scheidet der Körper aus.

… und Zink als Metall ist nicht empfohlen, es muss in einer aufnehmbaren Form (ergo organisch gebunden) vorliegen.

Die folgenden Angaben beziehen sich auf das jeweilige Lebensmittel als Nnahrung. Davon werden im Mittel 10% … 40% vom Körper verwertet. Wieviel der Körper verwertet ist damit nicht gesagt. Phytinsäure (Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte) bindet Zink und verhindert die Aufnahme. Fettreiche Nahrung sollte aus anderen Gründen nicht zu hoch liegen (Nüsse).

Wie sich die Oberfl�che von Zinkoxid auf einfache Art leitf�hig machen l�sst, entdeckten Bochumer Chemiker per Zufall: Bei Experimenten an Zinkoxid-Oberfl�chen stellten die Forscher um Prof. Dr. Christof W�ll fest, dass Wasserstoff-Atome bei Raumtemperatur ausschlie�lich mit den Sauerstoff-Atomen an der Zinkoxid-Oberfl�che reagieren, w�hrend die Zink-Atome frei bleiben. Den Zink-Atomen fehlt somit ein „Nachbar“, mit dem sie eine weitere Bindung eingehen k�nnen – es bleiben ungepaarte Elektronen �brig, die elektrischen Strom leiten. Aus dem Isolator Zinkoxid wird ein guter elektrischer Leiter. Dieser Fund gibt Anst��e z.B. f�r die Herstellung von Solarzellen und Wasserstoffsensoren.

F�r viele Anwendungen, z.B. in Solarzellen, werden durchsichtige, leitf�hige Materialien gebraucht. Metalle, die klassischen Leiter, sind aber undurchsichtig und kommen daher nicht in Frage. Deswegen interessiert man sich seit langem f�r die entsprechenden Metall-Oxide. Allerdings sind Oxide normalerweise gute Isolatoren. Es gibt jedoch Ausnahmen: Das durchsichtige Indium-Zinn-Oxid (ITO) ist leitf�hig und wird bereits vielf�ltig eingesetzt. Als leitende Schicht in Solarzellen muss es allerdings in einem extra Arbeitsschritt auf Oberfl�chen – etwa auf die des h�ufig eingesetzten Zinkoxids – aufgedampft werden.

Die Forscher am Lehrstuhl f�r Physikalische Chemie I der Ruhr-Universit�t fanden nun heraus, dass die Leitf�higkeit an der Oberfl�che von Zinkoxid-Oberfl�chen auch einfacher zu haben ist: Geringe Mengen Wasserstoff reichen aus, um die Oberfl�che metallisch zu machen. Die Wissenschaftler entdeckten bei Experimenten mit atomarem Wasserstoff in einer Ultrahochvakuum-Kammer, dass bei Zimmertemperatur die Wasserstoff-Atome nur mit den Sauerstoff-Atomen an der Zinkoxid-Oberfl�che reagieren, w�hrend die Zink-Atome an der Oberfl�che frei bleiben. Die H-Atome in den sich an der Oberfl�che bildenden OH-Gruppen haben also keine Partner an den benachbarten Metallatomen.

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Zink 30Zn — (Atomgewicht 65,409)

Zink ein essentielles Spurenelement

Die Eigenschaften

Wie der Isolator zum Leiter wird

Zink wozu??
Was ist normal
Zinkmangel:   Wieso?  
Der Zinkgehalt von Lebensmitteln
  • Haar
    dünn, brüchig, glanzlos, Ausfall, ergraut
  • Haut
    trocken und schuppig, Rötungen, Risse am Mund, Entzündung an der Schleimhaut im Mund, schlechte Wundheilung
  • Nägel an Fuß und Hand
    brüchig, Querfurchen
  • Nervensystem
    depressiv, Angstzustände, Lernprobleme, Stimmungsschwankungen
  • Sinnesorgane
    Störungen bei Hell-Dunkel, Geruchs- und Geschmacksstörungen
  • Geschlechtsorgane
    Unterentwicklung, verminderte Fruchtbarkeit, Potenzstörungen
  • Immunsystem
    krankheitsanfällig
  • Kinder: 3 … 9,5 mg pro Tag
  • Jugendliche: 7 mg pro Tag
  • Frauen: 7 mg pro Tag
  • Männer: 10 mg pro Tag
  • Zuwenig im Angebot
  • es ist mehr erforderlich
  • Angebot wird behindert
  • zu hohe Abgabe
  • Ernährungsfehler: Zufuhr ist zu gering
  • durch einseitige Ernährung, Fast-Food, Limonaden/ Cola, Schlankheitskuren, vegetarische Ernährung
  • Zink ist in tierischer Kost enthalten und wird aus dieser besser aufgenommen; wer Fett und Cholesterin ausweicht, kann somit auch die Zinkaufnahme drosseln
  • Mehrbedarf in bestimmten Lebenssituationen
  • Schwangerschaft und stillen, Wundheilungen, Infektionen, intensiver Sport
  • Bei Prozessen, die vermehrte Zellbildung oder intensivere Prozesse darstellen
  • Mit der Nahrung zugeführtes Zink muss in den Körper aufgenommen werden
  • vom Mund in den Darm, durch die Darmwand in den Blutkreislauf und zur Zelle. Bei vegetarischer Kost behindern die Phytinsäuren den Übergang von Zink.
  • Bei Darmerkrankungen kann der Übergang an der Darmwand behindert sein. Umweltbelastung durch Schwermetalle kann eine Konkurrenzreaktion zwischen Zink und anderen Schwermetallen verursachen.
     Alkoholkonsum kann die Zinkaufnahme behindern.
  • Der Körper scheidet auch Zink aus über die haut und im Urin
  • Beim Schwitzen, bei der Neubildung von Haut nach verletzungen (Verbrennungen) oder beständig bei Hautkrankheiten wird das zugeführte zink verbraucht. bei Diabetes wird erhöht mit dem Urin ausgeschieden als bei gesunden Normalfall.

    Bestimmte Arzneimittel verarmen den Körper ebenfalls: Abführmittel, Entwässerungsmittel, Kortison.
  • Schmelzpunkt: 419,58 �C
  • Siedepunkt: 907 �C
  • Oxidationszahlen: 2 —      Zn2+
  • Dichte: 7,133 g/cm�
  • H�rte (Mohs):2,5
  • Elektronegativit�t (Pauling): 1,65
  • Atomradius: 134 pm
  • Elektronenkonfiguration:[Ar] 3d10 4s2
  • nat�rliche Isotopen-H�ufigkeit:
  • 64Zn: 48,6%
  • 66Zn: 27,9%
  • 67Zn: 4,1%
  • 68Zn: 18,8%
  • 70Zn: 0,6%
Zinkgehalt in µg je 100g Essbares
   Lebensmittel      Kategorie         Verwertung   
AusternFisch und85.000 ? 
SchweineleberFleisch6.000 ? 
CashewnussN�sse4.800 Fett 
EmmentalerMilchprodukt4.630 ? 
HaferflockenGetreideprodukt4.500 Phytin 
SalamiFleisch4.000 ? 
EigelbH�hnerei4.000 Cholesterin 
ParanussN�sse4.000 Fett 
Gouda (45%)Milchprodukt3.900 ? 
LinsenH�lsenfrucht3.700 Phytin 
ErdnussN�sse3.070 Fett 
GorgonzolaMilchprodukt3.000 ? 
Brie (50%)Milchprodukt3.000 ? 
Camembert (50%)Milchprodukt2.700 fett 
WalnussN�sse2.700 Fett 
SchinkenFleisch2.600 ? 
BohnenH�lsenfrucht2.600 Phytin 
WienerFleisch2.500 ? 
MaisGetreideprodukt2.500 ? 
KrabbenFisch und2.300 ? 
MortadellaFleisch2.300 ? 
PistazieN�sse2.200 ? 
Leberk�seFleisch2.100 ? 
MuschelnFisch und2.000 ? 
ScampiFisch und2.000 ? 
TruthahnFleisch2.000 ? 
WeizenvollkornbrotGetreideprodukt2.000 ? 
MandelN�sse2.000 – 
HaselnussN�sse1.870 – 
EnteFleisch1.800 ? 
ThunfischFisch und1.700 ? 
HummerFisch und1.600 ? 
NudelnGetreideprodukt1.600 ? 
M�sliriegelGetreideprodukt1.600 ? 
H�hnereiH�hnerei1.350 ? 
Weizenmehl ((405)Getreideprodukt1.100 ? 
SchokoladeS��ware1.100 ? 
ErbseH�lsenfrucht1.030 Phytin 
Nuss-NougatAufstrich1.000 ? 
HuhnFleisch1.000 ? 
KrapfenGetreideprodukt1.000 ? 
KnoblauchZwiebelgem�se1.000 ? 
BroccoliKohl-Gem�se940 ? 
KarpfenFisch und900 ? 
HefezopfGetreideprodukt900 ? 
ZwiebelZwiebelgem�se820 ? 
LachsFisch und800 ? 
KokosnussN�sse800 ? 
Roggenmehl (815)Getreideprodukt770 ? 
HeringFisch und700 ? 
ZwiebackGetreideprodukt700 ? 
MarmorkuchenGetreideprodukt700 ? 
SteinpilzPilze700 ? 
AusternpilzPilze700 ? 
KarotteGem�se640 ? 
FeldsalatSalat540 ? 
HimbeereObst530 ? 
KabeljauFisch und500 ? 
SpinatGem�se500 ? 
Wei�brotGetreideprodukt500 ? 
ButtermilchMilchprodukt500 ? 
Speisequark (20%)Milchprodukt500 ? 
H�ttenk�seMilchprodukt500 ? 
ChampignonPilze500 ? 
ForelleFisch und480 ? 
Vollmilch (3,5%)Milchprodukt380 ? 
Joghurt (3,5%)Milchprodukt380 ? 
HonigAufstrich350 ? 
EndivieSalat340 ? 
Gr�nkohlKohl-Gem�se330 ? 
CornflakesGetreideprodukt300 ? 
LauchZwiebelgem�se300 ? 
KartoffelGem�se270 ? 
KohlrabiGem�se260 ? 
TomateGem�se240 ? 
BlumenkohlKohl-Gem�se230 ? 
ButterMilchprodukt230 ? 
BirneObst230 ? 
BananenObst220 ? 
KopfsalatSalat220 ? 
ZucchiniGem�se200 ? 
Reis (gesch�lt)Getreideprodukt200 ? 
JohannisbeereObst180 ? 
RadischenGem�se160 ? 
KirscheObst150 ? 
ApfelObst120 ? 
ErdbeereObst120 ? 
MohrenkopfGetreideprodukt100 ? 
OrangeObst100 ? 
WeinbeerenObst80 ? 
mandarineObst80 ? 
AprikoseObst70 ? 
RindfleischFleisch30 ? 
SchweinefleischFleisch20 ? 
Eiwei� (Eiklar)H�hnerei20 ? 
PfirsichObst20 ? 

Elementeigenschaften03.01.2006 ÷ Chemie.de