Element 111 – die Schnapszahl unter den Transuranen wird R�ntgenium

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19.05.2004 – Darmstadt (dpa)

Das bei der Gesellschaft f�r Schwerionenforschung (GSI) in Darmstadt entdeckte chemische Element 111 soll �Roentgenium� (Rg) hei�en.

Diese Empfehlung des zust�ndigen internationalen Verbandes IUPAC gab die Gesellschaft am Dienstag bekannt.
Die IUPAC (International Union for Pure and Applied Chemistry) schloss sich damit dem Vorschlag der Entdeckergruppe um Professor Sigurd Hofmann an, mit dem Element den Wissenschaftler Wilhelm Conrad R�ntgen zu ehren.
Dieser hatte 1901 den ersten Physik-Nobelpreis bekommen.

Das Element 111 wurde erstmals 1994 nachgewiesen und der Nachweis seitdem mehrfach best�tigt.
Erzeugt wurde es beim gsi in Darmstadt als Nickel- und Wismitionen miteinander fusionierten. somit waren dann in einem Kern 111 Protonen versammelt in trauter Gemeinde mit nochmehr Neutronen.

Die endg�ltige Benennung erfolgt durch das �IUPAC-Bureau�, das im Oktober tagen wird.
Die GSI hat in seiner Beschleunigeranlage bereits mehrere neue Elemente nachgewiesen,
die nach wenigen Millisekunden zerfallen.
Vorher war das Element 110 (Ununnullium=UUN)im vergangenen Dezember offiziell auf den Namen �Darmstadium� getauft worden.

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R�ntgenium = Rg bislang: Unununum — Uub=“111″
— (Atomgewicht [272])

 Roentgenium